Röntgenfluoreszenz
Elementzusammensetzung von Magnesium bis Uran, ohne Probenahme.
Kunst, Archäologie und Forensik
An einem Kunstwerk, einem archäologischen Objekt oder einem Beweisstück ist Probenahme oft untersagt — und stets bedauert. Die Röntgenfluoreszenz liefert die Elementzusammensetzung ohne andrückenden Kontakt, ohne Probe und ohne Materialverbrauch.
Das macht sie im Restaurierungsatelier ebenso einsetzbar wie am Zoll.
Pigmente haben eine Geschichte: Jedes taucht auf, verbreitet sich, verschwindet wieder. Die Elemente einer Farbschicht zu bestimmen heisst oft, ein Werk zeitlich einzuordnen — oder festzustellen, dass es nicht aus der angegebenen Epoche stammen kann. Die Röntgenfluoreszenz liefert die Elemente, Raman bestätigt das Pigment.
Dasselbe gilt für Gläser, Metalle und Keramiken.
Eine Fälschung verrät sich selten dem Auge: Sie verrät sich in der Zusammensetzung. Absichtlich in eine Tinte oder ein Additiv eingebrachte Markierstoffe, eine Legierung, die nicht zur angegebenen Herkunft passt, eine Beschichtung, die einen weniger edlen Träger verbirgt.
Wir arbeiten mit Ermittlungsbehörden und Zolldiensten und haben an einer Fachtagung zu Produktfälschung im Europäischen Parlament teilgenommen.
Restaurierungspigmente, Bekämpfung von Produktfälschung, Laborinstrumente und Sonderentwicklungen.
Wir kommen mit dem passenden Verfahren — Röntgenfluoreszenz, Raman oder Mikroskopie — und messen vor Ort, meist ohne Probenahme.